Bautechniker sind in der Regel staatlich geprüfte Techniker im Hoch- und Tiefbau. Als Bautechniker verfügt man zum Teil Kenntnisse als Bauzeichner sowie als Bauingenieur. Von der Zuordnung befindet sich der Beruf des Bautechnikers zwischen diesen beiden Tätigkeiten. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen die Erstellung von Bauzeichnungen sowie die Koordinierungsmaßnahmen und Überwachung von Baustellen. Ebenso sind die Planung und Berechnung von Sanierungs- und Baumaßnahmen, die Präsentation vor dem Kunden und die Kontrolle statischer Aspekte grundlegende Tätigkeiten. Bautechniker sind gelegentlich ebenso zuständig, auf Ausschreibungen von Baumaßnahmen zu reagieren, Immobilien zu betreuen, diese auf Mängel zu prüfen und gegebenenfalls instandzuhalten. Unternehmen wie Planungs- und Architekturbüros, Bauunternehmen sowie Ingenieurbüros beschäftigen Bautechniker und Bautechnikerinnen.
Wer als Bautechniker tätig werden möchte, sollte eine fundierte baugewerbliche Ausbildung besitzen, wie etwa als Bauzeichner, Dachdecker, Fliesenleger, Maurer oder Betonbauer und Straßenbauer. Nach anschließender Berufstätigkeit von etwa zwei Jahren besteht die Möglichkeit eine Ausbildung an einer Technikerschule wahrzunehmen. Diese kann wahlweise zwei Jahre in Vollzeit oder 4 Jahre in Teilzeit besucht werden. Damit bekommt man zeitgleich die Fachhochschulreife anerkannt. Mit dieser Ausbildung sollen Kenntnisse in Planung, Konstruktion, Berechnung und Kalkulation von baulichen Aufgabenstellungen vermittelt werden. Spezialisierungen sind in den Bereichen Baubetrieb, Hochbau, Tiefbau, Stahlbetonbau oder Ausbautechnik möglich.
Alternativen zu dieser Tätigkeit können Berufe als Bauingenieur, Bauzeichner, Bauphysiker oder Bauleiter sein.

