Der Schweißer arbeitet in einem Betrieb der Metallverarbeitung und verbindet mittels Schweißtechnik verschiedene Metalle sowie geeignete Kunststoffe. Die Aufgabe des Schweißers beschränkt sich nicht auf die handwerkliche Tätigkeit, sondern umfasst auch die Auswahl der für den konkreten Fall geeigneten Schweißtechnik und der passenden Geräte. Schweißgeräte lassen sich grob in Schweißautomaten und Handschweißgeräte unterteilen. Ebenfalls von Bedeutung ist die Endkontrolle der durchgeführten Schweißarbeiten auf mögliche Risse und vergleichbare Fehler. Die häufigsten Arbeitsplätze des Schweißers sind Werkhallen und Baustellen.
Die wichtigste Unterteilung der jeweiligen Schweißtechnik unterscheidet Gasschweißen, Elektroschweißen und Kunststoffschweißen. Da ein Schweißer alle Schweißtechniken beherrschen muss, wird er in Österreich als Universalschweißer bezeichnet. Spezialisierungen sind WIG Schweißer und MAG Schweißer. WIG bezieht sich auf ein Schweißverfahren mit Wolfram-Inertgas , während MAG sich auf Schweißen mittels eines Metall-Aktiv-Gases bezieht.
Geprüfte Schweißer haben an einer speziellen Schweißausbildung teilgenommen, die Vermittlung des Schweißens als Fähigkeit innerhalb des Ausbildungsberufes Konstruktionstechniker unterscheidet sich je nach Ausbildungsbetrieb deutlich. Die Teilnehmer an einem Schweißlehrgang sind üblicherweise als Metallfacharbeiter wie Schlosser beziehungsweise Metalltechniker oder in einem vergleichbaren Beruf der Metallverarbeitung tätig. Die Weiterbildung zum Schweißer ohne Berufsausbildung oder langjährige Tätigkeit in der Metallverarbeitung ist rechtlich möglich, sie stellt für einen erfolgreichen Lehrgangsabschluss jedoch keine gute Voraussetzung dar. Weiterbildungsmöglichkeiten für Schweißer sind die Fortbildungen zum Schweißfachmann und zum DVS-Schweißwerkmeister. In einer zweiten Weiterbildungsstufe lässt sich die Berechtigung zur Tätigkeit als Schweißlehrer und als Schweißgüteprüfer erwerben.
