Die Tätigkeit als Außendienstler findet seinen beruflichen Hintergrund vorrangig in der Betriebswirtschaftslehre. Insbesondere der Vertrieb gehört zu seinen Aufgaben. Dabei besucht er den potenziellen Käufer vor Ort, erkennt dessen Problematik und bietet entsprechende Produkte des Hauses an, das er vertritt. Andere Mitarbeiter im Außendienst verrichten Reparaturen oder ähnliche Dienstleistungen im Haus des Kunden. Im weitesten Sinne handelt es sich beim Außendienst um eine Vertrauensstellung, da im Falle von Käufen auch die Be- oder Anzahlung vom Außendienstmitarbeiter entgegen genommen werden kann.
Der Außendienstler wird erfolgreicher arbeiten, desto enger er mit der Klientel persönlich bekannt ist und vertraut mit dem Unternehmen und dessen Leistungen. Die Pflege möglichst langjähriger Geschäftsbeziehungen ist Basis seines Erfolgs. Nicht selten erhält der Außendienstleister ein an die Verkaufserfolge gekoppeltes Gehalt, die Provision.
Zu den Außendiensten zählen im weitesten Sinne auch alle Tätigkeiten, die sich im Freien abspielen oder nur vorübergehend außerhalb des Unternehmens stattfinden, wie beispielsweise Montage-Arbeiten. Auch im Fachgebiet Natur und Forschung kommt es zu Außeneinsätzen. Im Bereich der Lehrberufe werden solche Dienste meist Exkursionen genannt.
