Ein Auditor überprüft Personen oder Organisationen auf die Einhaltung von Vorgaben. Auditoren sind in der Qualitätssicherung, im Umwelt-, Arbeitsschutz- und im Datenschutzmanagement tätig. Sie überprüfen als externe Dienstleister die Systeme von Unternehmen und entscheiden über die Ausstellung von Zertifikaten. Um als externer Auditor zu arbeiten, müssen branchenspezifisch nachweisbare Kenntnisse vorliegen.
Interne Auditoren prüfen im Qualitätsmanagement eines Unternehmens Prozesse zwischen Abteilungen oder Liefervorgänge. Spezielle Formen dieses Berufsbildes stellen der Risk-Management-Auditor, der Ethik-Auditor oder der Hygiene Auditor dar.
Externe Auditoren werden von zahlreichen unabhängigen Zertifizierungsgesellschaften, wie der DQS oder dem TÜV geschult, interne meist in Inhouse-Schulungen durch externe Ausbilder. Die Ausbildung endet immer mit einer Prüfung. Zertifizierungsgesellschaften verlangen von Auditoren den Nachweis über praktische Kenntnisse in Zusammenarbeit mit einem anderen Auditor und den Nachweis der Berufstätigkeit über einen gewissen Zeitraum. Die Beurteilung des erfahrenen Kollegen hat Einfluss auf die Zulassung. Ist ein Auditor neu zugelassen, arbeitet er zunächst in einem Team, leitet das Team später unter Aufsicht, dann alleine. Wenn er die nötige Erfahrung erworben hat, darf er selbst Auditoren zertifizieren.
Dem Auditor ähnliche Berufe sind beispielsweise der Qualitätsmanagementbeauftragte oder der Qualitätsmanager.

