Der Systemadministrator hat die Aufgabe Computersysteme zu verwalten und verfügt über umfassende Zugriffsrechte auf diese. Er pflegt, installiert, plant und konfiguriert die IT – Infrastruktur eines Unternehmens oder einer unternehmensähnlichen Organisation. Dabei betreut er sowohl Hard – als auch Software. Der Systemadministrator ist für Telekommunikationssysteme und Netzwerke verantwortlich. Er kümmert sich allerdings auch um einzelne Computer und Geräte. Derzeit existiert keine Ausbildung zum Systemadministrator oder ein Studium, das mit diesem Beruf abschließt. Allgemein gelten Studiengänge und Ausbildungen im Bereich der Informatik als Voraussetzung, um diese Tätigkeit auszuüben. Hilfreich können auch Lehrgänge sein. Hersteller verschiedener Betriebssysteme bieten diese unter anderem bereits an.
Der Systemadministrator sollte über folgende soziale Eigenschaften verfügen: Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Flexibilität. Ein hohes Maß an Disziplin und Ausdauer können sich in diesem Beruf als hilfreich erweisen. Zudem sollte der Systemadministrator auch in der Lage sein, unter Termindruck schnell und effizient zu arbeiten. Fachlich wird eine umfangreiche Kenntnis der Informationstechnik (IT) erwartet. Das Tätigkeitsfeld des Systemadministrators ist vielfältig. Es existieren diverse Schwerpunkte, zum Beispiel Betriebssysteme, Speichersysteme, Datenbanken, Webserver sowie Netze/Infrastruktur.

